Antragstellung

Zur Bewerbung um ein Arbeitsstipendium sind nur bislang unveröffentlichte Texte von Autorinnen und Autoren zugelassen, die ihren ersten Wohnsitz in Baden-Württemberg haben.

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen bei der Geschäftsstelle ein:

  • Ein volständig ausgefülltes Antragsformular (zu finden auf der Download-Seite)
  • Eine Arbeitsprobe des Projektes, für das die Förderung beantragt wird. Der Umfang soll – auch bei lyrischen oder dramatischen Texten – max. 10 Seiten, bei Prosa Normseiten betragen, ohne Zeilennummerierung.  Die Arbeitsprobe muss anonymisiert sein und in sechsfacher Ausfertigung eingereicht werden.
  • Ein Exposé zur Beschreibung des Projektes (max. 2 DIN A 4 Seiten), ebenfalls in sechsfacher Ausfertigung.
  • Eine Liste der bisherigen Veröffentlichungen, so vorhanden. Bitte keine Rezensionen.
  • Ein aussagekräftiger tabellarischer Lebenslauf

Bitte fügen Sie Ihrem Antrag kein illustrierendes Bildmaterial bei.

Sie erhalten eine Eingangsbestätigung, wenn Ihr Antrag korrekt und vollständig ist. Bitte geben Sie Ihrem Antrag folgende Form:

  • Tackern Sie je ein Exposé und eine Textprobe (Exposé obenauf, keine Büroklammern).
  • Keine Klarsichthüllen, Schnellhefter, Heftstreifen, Trennblätter, post-its etc.
  • Von Zusendungen per Einschreiben bitten wir abzusehen.

Weder Textprobe noch das Exposé dürfen Hinweise auf Ihre Person enthalten. Wenn es nicht oder erst durch Bearbeitung von Textprobe und/oder Exposé möglich ist, Ihren Antrag der Jury anonymisiert vorzulegen, wird der Antrag nicht angenommen und muss in Gänze neu gestellt werden.

Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt.

Einreichungen können beliebig oft erfolgen, es gibt keine Einreichfristen oder -termine. Nach der Erteilung eines Stipendiums ist zwei Jahre lang keine Einreichung mehr möglich. Eine Altersgrenze besteht nicht. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung und die Mitteilung über den ungefähren Zeitraum bis zur Entscheidung durch die Jury, der sich nach dem Antragsaufkommen richtet. Die Jury tritt 5-6mal im Jahr zusammen und verhandelt in einer Sitzung soviele Anträge, wie inhaltlich sinvoll ist.

Bitte haben Sie Verständnis auch für längere Wartezeiten bis zur Juryentscheidung.

Im Fall einer Absage: bitte sehen Sie von Nachfragen nach den inhaltlichen oder anderen Gründen ab. Die Jury handelt unabhängig und ist nicht verpflichtet, ihre Gründe auszuformulieren. Auch wird nur so die von allen Seiten wünschenswerte Nichtöffentlichkeit der Jurysitzungen wirklich gewahrt. Eine Absage will weder kränken noch entmutigen, die konstruktiven Diskussionen mit Ihnen über Ihr Projekt werden andere führen. Wir bieten zum Beispiel immer wieder Romanwerkstätten und andere Seminare an, die den inhaltlichen Austausch fördern. Auch StipendiatInnen erhalten keine Auskunft über Details des Zuspruchs für Ihren Antrag. Was wir für Sie tun können, müssen wir auch allen anderen anbieten, das ist bei 160 Anträgen im Jahr aber nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen inspirierte Stunden und eine gute Hand bei der Textauswahl: ein einmal anonym juriertes Projekt ist nämlich, da Ihr Name nach der Entscheidungsfindung der Jury bekanntgegeben wird, kein zweites Mal einreichbar, bis die Juryzusammensetzung sich signifikant verändert hat, was nur etwa alle 3-4 Jahre der Fall ist. Auch wenn es Projekte gibt, die aus guten Gründen so lange oder länger reifen, ist dies zu bedenken.

Das Einkommensteuergesetz (§ 3 Nr. 44 EStG) stellt Stipendienzahlungen steuerfrei, sofern gewisse Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Bitte informieren Sie sich hierzu selbstständig oder kontaktieren Sie eine entsprechende Beratungsstelle (z.B. Steuerberatung) Ihrer Wahl. Der Förderkreis kann Ihnen hierzu keine individuelle Beratung bieten.

Nach oben scrollen