Seminare 2018

Seminare 2018:

Krimis schreiben – die No-Gos (Dr. Christine Lehmann) – 2. Juni 2018
Über das eigene Leben schreiben (Ines Witka) – 15.-17. Juni 2018
Exposés schreiben (Dr. Christine Lehmann) – 23. Juni 2018
Textarbeit aus Lektorenperspektive (Ania Faas) – 6.-8. Juli 2018

Geförderte Seminare:

Literarisches Schreiben in der Toskana (Angelika Overath, Karl-Heinz Ott, Markus Orths)

 

Krimis schreiben – die No-Gos.

Tagesseminar mit Dr. Christine Lehmann
Termin: 2. Juni 2018 (10 bis 17 Uhr)
Ort: Schriftstellerhaus Stuttgart
Seminargebühr: 30 €
Was sollte in einem Krimi unter keinen Umständen vorkommen? Wie arbeitet die Polizei wirklich? Darf ein Privatdetektiv oder eine Detektivin eine Waffe tragen? Ist Gift eine gute Mordmethode? Was macht eigentlich ein Rechtsmediziner? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich dieses Seminar.
Sokos oder Tatort gucken ist kein guter Weg, um zu erfahren, wie sich wirklich zugeht, wenn ein Verbrechen geschieht und die Polizei anfängt zu ermitteln. Im Fernsehen ist so gut wie alles falsch. Story und Plott sind das eine, was funktionieren muss, auf der anderen Seite sollte aber  auch die Darstellung unserer Ermittlungsbehörden und unseres Rechtssystems nicht gänzlich verkehrt sein, weder im Verfahren, noch beim Vokabular, das wir verwenden. Krimiautorin Christine Lehmann führt in den Umgang mit dem Verbrechen im Roman ein, angefangen bei der Rechtsbelehrung bei einer Einvernahme über die Wirkung von Giften bis hin zur Arbeit am Tatort und der Rolle des Rechtsmediziners.
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Förderkreises unter fdsinbw@gmx.de
 
Christine Lehmann veröffentlicht seit 1997 unter anderem Krimis um die Kult-Serienfigur Lisa Nerz, die in immer wieder anderen gut recherchierten Milieus Morde aufklärt. Für die ARD-Hörspielreihe »Radio-Tatort« hat sie drei Hörspiele verfasst. Mit dem Thema Krimi-Schreiben befasst sich ihr Buch »Von Arsen bis Zielfahndung«, 2009 beim Ariadne-Verlag erschienen.

Über das eigene Leben schreiben

Seminar mit Ines Witka

15. – 17. Juni 2018 im Bonjour Tagungshotel Stuttgart-Gerlingen

Beim biografischen Schreiben gibt es wichtige Aspekte, die speziell mit dem autobiografischen Genre zusammenhängen und denen sich die AutorInnen von fiktionalen Geschichten nicht stellen müssen.

Denn, anders als bei der Fiktion, schließt man einen Pakt mit den LeserInnen: Alles, was ich berichte, ist wahr. Daraus ergeben sich wichtige Überlegungen bezüglich der Wahrheit. Darf ich um der Geschichte willen Erinnerungen ausschmücken, etwas dazu erfinden? Wie halte ich es mit schmerzlichen Wahrheiten? Kann ich meinen Erinnerungen trauen?

Egal ob Sie eine vollständige Lebensgeschichte, einzelne Abschnitte oder prägende Ereignissen erzählen möchten, zum Schreiben über sich selbst bedarf es Mut. Es sind persönliche, intime Angelegenheiten, die man formuliert. Die Scheibhand an die eigene Biografie zu legen, kann tiefgreifende Veränderung bringen.

Ich setze voraus, dass Sie an Ihr Schreiben literarische Maßstäbe anlegen und gehe auch auf Form, Spannung und individuelle Stimme ein. Die LeserInnen, die nach autobiografischen Texten greifen, wollen nicht nur ihre Neugier befriedigen, sondern eine lesenswerte Geschichte entdecken.

Während des Seminars schreiben wir, inspiriert von kreativen Schreibübungen, die ich speziell für das biografische Schreiben ausgewählt habe. Beispielsweise um an das Zeitgeschehen anzuknüpfen oder vergessen Wörter wiederzuentdecken. Gemeinsam tauchen wir mit Hilfe verschiedener Methoden in unsere Erinnerungen ein, schreiben vor Ort und tauschen uns aus.

Das Seminar beginnt am Freitag, den 15. Juni um 17 Uhr und endet am Sonntag, den 17. Juni mit dem Nachmittagskaffee. In der Seminargebühr von 180 € sind die Übernachtungen inkl. Frühstück, Mittag- und Abendessen (Fr./Sa. bzw. Sa./So.) sowie Kaffeepausen und Tagungsgetränke vor Ort enthalten.

Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Förderkreises unter fdsinbw@gmx.de

Ines Witka lebt und arbeitet in Stuttgart als freie Autorin und Trainerin. Sie ist seit 2009 veröffentlichte Autorin und hat 2012 das Schreiben zu ihrem beruflichen Schwerpunkt ausgebaut. Basis war der Master of Arts in Biografischem und Kreativem Schreiben an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Seither gibt sie Schreibseminare. Ihre beiden Bereiche befruchten sich insofern, dass aus den Seminaren Schreibratgeber entstehen und die TeilnehmerInnen im Seminar wiederum von ihre Schreiberfahrung mit (auto-)biografischem Material profitieren. Einige Ihrer Bücher beruhen auf Interviews und Erfahrungsberichten.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://ineswitka.de/wp/

 

Textarbeit aus Lektorenperspektive

Seminar mit Ania Faas

6. – 8. Juli 2018 im Tagungszentrum Hohenheim, Stuttgart

In diesem Seminar geht es um das Lektorat. Für viele ein sensibles Thema: mein schönes Buch in den Händen eines gnadenlosen Kritikers? Brauchen wir den Lektor/die Lektorin heute noch, in Zeiten von Online-Publishing? Wozu dienen Lektoren, was machen sie eigentlich genau und wie sprechen Autor*in und Lektor*in am besten und zielführendsten miteinander? Und wie finde ich das Lektorat, das am besten zu mir passt?

Zwei Tage lang wird es darum gehen, wie Autor*innen ihr Buch am besten mit Hilfe des Lektorats zur Welt bringen und danach auch noch zu den Lesern. Praktische Übungen zeigen, was das genau bedeuten kann.

Für (zukünftige) Autor*innen, Lektor*innen und Redakteur*innen. Gern können eigene Texte mitgebracht werden.

Termin: 6. bis 8. Juli 2018 (Freitag, 17 Uhr – Sonntag, 16 Uhr)
Ort: Stuttgart-Hohenheim, Tagungszentrum, Paracelsusstraße 91

Das Seminar beginnt am Freitag, den 15. Juni um 17 Uhr und endet am Sonntag, den 17. Juni mit dem Nachmittagskaffee. In der Seminargebühr von 190 € sind zwei Übernachtungen inkl. Frühstück, Mittag- und Abendessen (Fr./Sa. bzw. Sa./So.) sowie Kaffeepausen und Tagungsgetränke vor Ort enthalten.

Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Förderkreises unter fdsinbw@gmx.de

Ania Faas lebt und arbeitet in Hamburg. Kennt als Autorin, Redakteurin und freie Lektorin beide Seiten. Freie Lektorate (Schwerpunkte Literatur, Philosophie, Postcolonial Studies) unter anderem für Gatza Verlag, Eichborn, Eichborn Berlin, Kellner Hamburg, Bollmann, Rowohlt, Hamburger Edition (Jan Philipp Reemtsma), Fischer, Kiwi, Verlag Theater der Zeit.

 

Exposés schreiben

Tagesseminar mit Dr. Christine Lehmann
Termin: 23. Juni 2018 (10 bis 17 Uhr)
Ort: Schriftstellerhaus Stuttgart
Seminargebühr: 30 €
Verlage, Kultureinrichtungen oder Förderkreise verlangen stets ein Exposé, also die Beschreibung eines Romanprojekts. Worauf kommt es dabei eigentlich an? Und was sollte man auf keinen Fall tun?
Beliebt ist das Exposé-Schreiben mit Sicherheit nicht. Oftmals dürfte es mehr Kopfzerbrechen bereiten als das Schreiben einer Romanszene. Leider ist es notwendig. Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wozu ein Exposé eigentlich dient, was dabei wichtig ist und was nicht und was man unbedingt vermeiden sollte, wenn man seine Chancen nicht auf Null reduzieren will. Wobei es nicht die eine richtige Form eines Exposés gibt. Vielmehr muss man sich fragen, für wen man es schreibt und was man jeweils hervorheben sollte. In dem eintägigen Seminar wird vermutlich nicht jedes Exposé eingehend besprochen werden können, das Sie mitbringen, aber einige werden wir behandeln können.
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Förderkreises unter fdsinbw@gmx.de
Christine Lehmann hat seit Mitte der neunziger Jahre rund 30 Krimis, Romane, Hörspiel und Sachtexte veröffentlicht. Sie ist Vorsitzende des Verbands Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) Baden-Württemberg und hat drei Jahre lang in der Jury des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg gesessen.

 

 

Literarisches Schreiben in der Toskana

Seminare mit Angelika Overath, Karl-Heinz Ott und Markus Orths

Informationen zu diesen drei Seminaren entnehmen Sie bitte dem Informations-PDF Literarisches Schreiben in der Toskana

Der Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. fördert aus Vereinsmitteln die Teilnahme an diesen Seminaren für insgesamt 3 ausgewählte BewerberInnen mit jeweils € 300. Eine kurze Arbeitsprobe nebst Angaben zur Person können bei der Geschäftsstelle des Förderkreises unter fdsinbw@gmx.de eingereicht werden.

Bewerbungsschluss für die vom Förderkreis geförderte Teilnahme ist der 15. Juni 2018

Seminartermine:

9.- 15. September (Angelika Overath)
16.- 22. September (Karl-Heinz Ott)
23.- 29. September (Markus Orths)