Ich kann sagen, was ich will, es hört sich prima an, weil ich beim Schreiben was riskiere. Es gibt zu viele, die zu vorsichtig sind. Sie studieren das Schreiben und sie unterrichten es und es geht ihnen daneben. Die Entscheidung fürs Konventionelle raubt ihnen ihr Feuer. (Charles Bukowski)

 Können wir das Schreiben studieren und dennoch etwas riskieren? Und uns gegen das Konventionelle entscheiden? An diesem Wochenende wollen wir „das Feuer nähren“ und uns „über seine Wärmegrade“ verständigen. Wir beschäftigen uns mit Gedichten und kleineren Prosaformen, zum Beispiel mit Skizzen, Notaten und Miniaturen.

Wir erkunden die spezifischen Techniken der poetischen Verdichtung und Verknappung und fragen uns auch anhand von literarischen Beispielen, woher Kraft und Spannung mancher Gedichte und Kurzprosa herrühren.

Die eingereichten Texte der Teilnehmer/innen werden im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen. Gemeinsam beleuchten wir die gewählten poetischen Mittel und Formen, arbeiten vorhandene Stärken und Schwächen heraus, besprechen Möglichkeiten einer Überarbeitung und versuchen uns  im Rahmen konkreter Schreibübungen auch an unkonventionellen Formen der Lyrik.

Dieses Seminar ist als Aufbauseminar für die Teilnehmer des Lyrikseminars 2014 gedacht, aber auch Anfänger können sich gerne bewerben.

Erforderlich für die Teilnahme am Seminar ist die Einreichung von maximal fünf unveröffentlichten Gedichten oder kurzer Prosa samt einer kurzen biobibliographischen Notiz bis 1.11.2016