Thaddäus-Troll-Preis 2009

Preisträger: José F.A. Oliver

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Dr. Renate Müller-Buck, die Vorsitzende des Förderkreises, überreicht den Thaddäus-Troll-Preis an José F.A. Oliver. (Fotos: Klüting)

 

Am 24. November 2009 war abends um 20 Uhr der Max-Bense-Saal der Stadtbücherei Stuttgart voll besetzt. Die Empore war geöffnet, Stühle waren zusätzlich hereingetragen worden. Der Andrang galt José F.A. Oliver und seinem Laudator, Ilija Trojanow.
Die beiden hatten sich für die feierliche Verleihung des Thaddäus-Troll-Preises 2009 einen etwas anderen Ablauf vorgenommen, als das bei Veranstaltungen dieser Art üblich ist. Ilija Trojanow, der Laudator, sollte nicht allein am Rednerpult stehen und über seinen Freund José sprechen. Und Oliver sollte nicht anschließend allein Worte des Dankes sprechen. Vielmehr lud ein Tisch mit zwei Stühlen neben dem Rednerpult auf der Bühne zum Dialog ein. Und einen solchen Dialog, wenn auch einen inszenierten, hatten die beiden vorbereitet. Trojanow sprach seine Laudatio. Doch er band Oliver ein, etwa indem dieser die Rolle übernahm, eigene Texte auch selbst vorzutragen. Trojanow spielte den Ball, Oliver nahm ihn auf – und das Publikum war begeistert. Die Laudatio wurde zu einem sehr persönlichen und sehr lebendigen Porträt des Preisträgersmpore saßen Schülerinnen und Schülern der Realschule Ostheim, die ihm mit ihrer Anwesenheit für die Arbeit dankten, die er mit ihnen an ihrer Schule macht. Aus Olivers Heimat Hausach im Schwarzwald waren der Bürgermeister Manfred Wöhrle und seine Frau angereist. Und Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau hatte sich ebenfalls zusammen mit seiner Frau Zeit genommen, an dem Abend teilzunehmen. Andreas Krennerich, ebenfalls ein Freund Olivers, umrahmte den Abend musikalisch auf seinem Saxophon.

 

Ansprache: Dr. Renate Müller-Buck

Laudatio: Ilja Trojanow