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Seminare und Werkstätten 2010Sie wollen wissen, wie es bei Förderkreis-Seminaren zugeht? Bitte: hier ein lyrischer Rückblick auf das Lyrikseminar vom 15. bis 17. Juni 2007. – Bitte bei Interesse umgehend anmelden! – Zu unserem großen Bedauern können wir unsere Seminare und Werkstattveranstaltungen nicht länger gebührenfrei anbieten. Die Seminargebühr staffelt sich demnach wie folgt:
Diese Gebühr umfasst zwei Übernachtungen im Einzelzimmer sowie Halbpension von Freitagabend bis Sonntagmittag. Alle Förderkreis-Seminare dauern von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag. Das AnmeldeverfahrenAnmeldeadresse: Bitte richten Sie ihre Anmeldung an die Adresse, die bei dem Seminar angegeben ist. Das ist nicht in allen Fällen die Geschäftsstelle! Gebührenzahlung: Wenn Sie die Bestätigung bekommen haben, dass Sie teilnehmen können, schicken Sie einen Scheck über die Höhe der Gebühren an die Geschäftsstelle. Überweisung und Barzahlung sind leider nicht möglich. Den Scheck schicken Sie bitte keinesfalls per Einschreiben, sondern mit normaler Post. Gültigkeit der Anmeldung: Ein Bewerbungsverfahren zur Auswahl der Teilnehmer gibt es nicht. Die Anmeldung ist gültig, sobald der Verrechnungsscheck mit dem entsprechenden Betrag in der Geschäftsstelle eingegangen ist (sofern noch Plätze frei sind). Seminare 2010Auf einen Blick
Dr. Angelika Overath: Seminar „Augenblicke des Schreibens“Termin: 19. bis 21. März 2010 – Das Seminar ist ausgebucht. Ort: Hotel Mönchs Lamm, Schömberg Anfragen und Anmeldung bitte direkt an: In der präzisen Wahrnehmung liegt ein entscheidendes Moment für das Gelingen eines Textes. Das Seminar soll eine kleine Schule der Aufmerksamkeit sein. Ausgehend von Schreibspielen lassen wir uns sensibilisieren für die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten und Begabungen. Wir werden kurze Texte der unterschiedlichen Genres lesen und beschreiben und sehen, wie sie gearbeitet sind (Perspektive, Motivwahl, Dramaturgie, Klangstruktur). Das hierbei Beobachtete soll spielerisch im individuellen Schreiben umgesetzt werden. Die im Seminar entstandenen Texte werden gemeinsam diskutiert. Die Teilnehmer erhalten Grundkenntnisse für das Verfassen von Textelementen (Portrait, Aspekte von Innenräumen, Landschaftsimpressionen, Bewegungsstudien). Von dieser realistischen Basis aus kann an fiktionaler Prosa gearbeitet werden. In Seitenblicken auf den literarischen Markt werden wir Möglichkeiten diskutieren, Texte zu veröffentlichen. Dr. Martin Hielscher: Seminar „Lektorats- und Programmarbeit in einem Belletristikverlag. Einführung und praktische Übung und ein Blick auf die Deutschsprachige Gegenwartsliteratur“Termin: 23. bis 25. April 2010 Anfragen und Anmeldung bitte direkt an: Das Seminar bietet einen Einblick in die Programmarbeit eines Belletristiklektors (vor allem zur deutschsprachigen Literatur), informiert über die Lektoratsarbeit und bietet dazu auch konkrete Beispiele an. Die Situation der Verlage und des Literaturbetriebs und die Anforderungen an Berufe im Bereich der Literaturvermittlung werden umfassend dargestellt und diskutiert, aber auch, wie man als Autor zum Verlag kommt, die Rolle von Agenten usw. Schließlich wird anhand von zwei Büchern neuer Autoren der gegenwärtige Stand der jüngeren deutschsprachigen Literatur in den Blick gerückt. Dr. Martin Hielscher ist Programmleiter Literatur beim Verlag C.H. Beck in München. Lektüre: Norbert Scheuer, „Überm Rauschen“ (C.H. Beck, 2009) und Stefan Thome, „Grenzgänger“ (Suhrkamp, 2009), beides Titel der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Lisa Marie Dickreiter: Dramaturgieseminar: „Auf der Suche nach dem roten Faden – die Dramaturgie des Dreiaktmodells“Termin: 14. bis 16. Mai 2010 – Das Seminar ist ausgebucht. Anfragen und Anmeldung bitte schriftlich direkt an: In der Dramaturgie gibt es keine Dogmen. Eine gute Dramaturgie liefert bewährte Hilfsmittel, derer man sich mit großem Gewinn bedienen kann, aber kein Korsett, in dem die eigene Geschichte erstickt. Eine gute Dramaturgie ist so geschickt versteckt, dass der Leser nichts davon merkt. Eine gute Dramaturgie entwickelt sich ganz organisch aus dem „Ausgangsmaterial“ der Geschichte. Dieses Seminar befasst sich mit einem dieser dramaturgischen Hilfsmittel: dem Dreiaktmodell. Es wird vor allem von Drehbuchautoren eingesetzt, ist aber auch ein wichtiges Hilfsmittel für Romanautoren, die bei der Entwicklung ihrer Geschichte oft mit ähnlichen, wenn nicht sogar denselben Fragen konfrontiert werden: Trägt die gewählte Form den Inhalt? Wie kann ich die Handlung glaubwürdig aus den Figuren heraus entwickeln? Wie können Want und Need bei der Entwicklung meiner Figuren helfen? Welches Ereignis löst meine Geschichte aus? Wer oder was explodiert auf der Klimax oder macht jemand einfach nur eine Tür zu? Habe ich einen positiven oder negativen Midpoint? Habe ich einen personifizierten oder einen abstrakten Antagonisten? Oder ist mein Protagonist auch gleichzeitig der Antagonist (Dr. Jekyll und Mr. Hyde lassen grüßen)? Und überhaupt: Wie bitte schön soll ich in all dem Material, das ich gesammelt und mir ausgedacht habe, den roten Faden meiner Geschichte finden? Hier können dem Autor die sechs Dramaturgiepunkte des Dreiaktmodells bei der Entwicklung seiner Geschichte als wichtige Kompasse dienen. Zusammen mit Lisa-Marie Dickreiter, die an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Drehbuch studiert hat, und als bekennender „Zwitter“ sowohl im Drehbuch- als auch im Prosabereich schreibt, wollen wir uns in diesen Tagen ganz dem Dreiaktmodell widmen. Neben Textbeispielen und Filmausschnitten lockern kurze Übungen die Theorie auf, die vor allem eines soll: die Lust an der Dramaturgie wecken. Absolut freiwillig: Es wäre schön, wenn die Teilnehmer acht Wochen vor Seminarbeginn ein Exposé zu einem Romanprojekt an die Dozentin mailen würden. Dieses Romanprojekt kann sich noch in einem absoluten Anfangsstadium befinden. Frau Dickreiter wird dann zwei dieser Romanprojekte auswählen und vier Wochen vor Seminarbeginn an alle Teilnehmer mailen. Anhand dieser beiden konkreten Beispiele soll dann im Seminar die Theorie um das Dreiaktmodell erarbeitet werden. Lisa-Marie Dickreiter arbeitet als freie Autorin und Dozentin. Sie schreibt Drehbücher und Romane. Monika Rinck: Lyrikseminar: Was sagt uns das Gedicht?Termin: 4. bis 6. Juni 2010 Anfragen und Anmeldung bitte schriftlich direkt an: Die beinah schon kabarettistische Frage „Was will uns der Dichter damit sagen?“ steht in keinem guten Licht da. Wir können uns aber durchaus fragen, was uns ein Gedicht sagen will –- und ob dies dem Gedicht, mit den Mitteln, mit denen es ausgestattet worden ist, gelingt. Unter den geheimen Laborbedingungen, die uns eine Werkstatt ermöglicht, wollen wir uns der Textintention widmen. Entsprechen die Bilder ihrem gedanklichen Gehalt? Stimmen sie? Tut das Gedicht wirklich, was es vorgibt zu tun? Hat es bereits seine bestmögliche Form gefunden? Welches Verständnis legt es nahe, welche Interpretationen ermöglicht oder verhindert es? Kommt es zum Ziel? Welches Ziel hat es überhaupt? Hierzu werden Texte besprochen, die die Teilnehmer bitte mitbringen mögen. Daneben werden verschiedene themengebundene Schreibexperimente gewagt. Freiwillige Lektüre im Vorfeld: Peter von Matt: Wörterleuchten. Kleine Deutungen deutscher Gedichte, München 2009. Sudabeh Mohafez: Seminar zum Thema KurzgeschichteTermin: 24. bis 26. September 2010 Anfragen und Anmeldung bitte schriftlich direkt an: Was ist eine Kurzgeschichte? Woher nehme ich die Ideen für sie, wie steige ich ins Schreiben einer solchen Geschichte ein und wie wird schließlich aus den ersten Skizzen ein literarischer Text? Diese Fragen werden wir im Seminar nicht nur theoretisch behandeln, sondern ganz praktisch, also schreibend, angehen. Dabei verwenden wir zum einen Übungen aus dem Creative Writing, vor allem aber werden wir aus den Schreibeigenheiten und den Schreibanliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Techniken entwickeln, die mitten ins Schreiben von Literatur hineinführen. Beate Rygiert/ Maria Hohler: SprechtechnikseminarTermin: 12. bis 14. November 2010 Anfragen und Anmeldung bitte direkt an: Oft sind Autoren die schlechtesten Anwälte ihrer eigenen Texte. Denn wer schreiben kann, kann seine Texte nicht automatisch auch gut vorlesen. Ein undeutlicher, leiser, oft viel zu schneller Vortrag dient dem Autor und seinem Text wenig. Der Förderkreis Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg veranstaltet zum wiederholten Mal ein Seminar mit der Sprech- und Gesangspädagogin Maria Hohler. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. |
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Stand: 22.02.2010 |
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