2004: Ulrich Zimmermann im Amt bestätigt

Ergebnis der Jahresmitgliederversammlung vom 23. März 2004

Ulrich Zimmermann im Amt als Vorsitzender bestätigt

Nach seiner ersten dreijährigen Amtszeit wurde der Ettlinger Schriftsteller Ulrich Zimmermann in seinem Amt als Vorsitzender des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg mit großer Mehrheit bestätigt. Seine beiden Stellvertreter sind Anja Sander aus Karlsruhe, die bereits 2003 als Kassenführerin gewählt wurde, und Dr. Peter Kastner, Kulturreferent der Stadt Esslingen.

Eleonore Lindenberg, Leiterin des Thaddäus-Troll-Archivs in Stuttgart, schied nach dreißigjährigem Engagement in verschiedenen Funktionen aus dem Vorstand des Förderkreises aus. Sie wurde von den Mitgliedern zum Ehrenmitglied ernannt. Sie verabschiedete sich mit einem bewegenden persönlichen Rückblick auf dreißig Jahre Geschichte des Förderkreises.

An ihrer Stelle wurde Anna Breitenbach (d.i. Hilga Wesle), Thaddäus-Troll-Preisträgerin des Jahres 2001 aus Esslingen, als Beisitzerin gewählt.

Der Vorstand wird vervollständigt durch den bekannten Stuttgarter Schriftsteller Helmut Pfisterer, der sich schon 2002 an Stelle des zurückgetretenen Rainer Wochele zur Wahl stellte.

Die Geschäftsführerin Maja Langsdorff gab ihr Amt nach fast fünfzehnjähriger Tätigkeit ab. Der Vorsitzende bedankte sich im Namen aller, die im Förderkreis und als Geförderte während ihrer langen Amtszeit Gutes durch sie erfahren haben. Sie habe sich weit über das zu erwartende Maß hinaus für die inhaltlichen Ziele des Förderkreises eingesetzt und mit einem außergewöhnlichen Maß an Präzision und Engagement dem Verein gedient. Als Ihre Nachfolgerin wurde Ruth Spintig aus Karlsruhe vom Vorstand des Förderkreises mit den Geschäftführungsaufgaben beauftragt.

In einer Bilanz seiner ersten Amtszeit wies Ulrich Zimmermann darauf hin, dass sich die Zahl der Mitglieder verdoppelt habe. Der Zuwachs sei inbesondere jenen Autorinnen und Autoren zu verdanken, die als ehemals Geförderte nun mit ihrer Mitgliedschaft den Förderkreis verstärken. Diese Institution, die den größten Teil ihrer Mittel vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bekomme, wofür der Förderkreis sich nachdrücklich bedanke, sei ein Solitär unter den literaturfördernden Institutionen Deutschlands. So sei man in der Lage, auf Grund der Entscheidungen einer unabhängigen Jury Arbeitsstipendien an Autorinnen und Autoren zu vergeben. Außerdem veranstalte der Förderkreis Lesungen und Autoren-Seminare und vergebe Mittel für Übersetzungen.

Die vom Vorsitzenden initiierte und herausgegebene Anthologie-Reihe „Förderband“ – die in diesen Tagen erscheinende Nummer 3 unter dem Titel „Im dreißigsten Jahr“ enthält Arbeiten der Jahresstipendiaten – solle fortgeführt werden. Damit werde der literaturinteressierten Öffentlichkeit ein lebendiger Einblick in die Werkstätten der Autorinnen und Autoren des Landes gewährt.